Nieukerker Männergesangverein 1849
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Kurzmeldungen

Zur wöchentlichen Probe, donnerstags um 20:00 Uhr im Gasthof Till, laden wir alle Interessierten herzlich ein.

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Sängertour in den Harz PDF Drucken E-Mail

Freitagmorgens, 25. September 2015 um 06:30 Uhr in Nieukerk………….

Und wieder hörte man die Trolleys, wie sie sich durch die Nacht Richtung Gasthof Till bewegen. Kurz vor 7:00 Uhr und schon kam der Bus der Firma Welter Tours um die Ecke. Schnell die Koffer verladen bevor wir uns mit dem „Kühlenden Morgen“ von Nieukerk verabschiedeten. Und los ging es Richtung Harz, nein nicht der mit „tz“, das war ein anderer. Einfach HARZ, halt wie der Käse.

Aber bevor wir Norddeutschlands höchstes Mittelgebirge erreichten, folgten wir, wie schon um das Jahr 1284 die 130 Kinder des Ortes, dem Rattenfänger nach Hameln.

Gegen 11:30 Uhr empfingen uns zwei Damen zu einer Stadtführung. Zum Abschluss des Rundgangs passte auf dem kleinen Marktplatz „Im Dorf da geht die Glocke“ thematisch prima. Der erste Applaus der Tour war uns sicher, bevor wir im Rattenfängerhaus zum Mittagessen einkehrten. Die anschließende Weiterfahrt Richtung Halberstadt stockte wegen des Verkehrsaufkommens, so dass wir erst gegen 18:00 Uhr das Hotel Ambiente erreichten. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend im „Casablanca“ aus. Neben dem „schlauen Wirt“ durfte natürlich auch der „Hammerschmied“ nicht fehlen.

Samstag, 26. Spetember 2015

Nach einem guten Frühstücksbuffet und dem „kühlenden Morgen“ empfingen wir Irmelinde Bachmann, unsere Begleiterin für diesen schönen sonnigen Tag.

Doch bevor es losging, ehrten wir unseren Sangesbruder Claus Eusen zu seinem Geburtstag. Seinem Ständchenwunsch, dem „schlauen Wirt“ folgte ein „Hoch“, bevor wir uns gegen 09:30 Uhr von Halberstadt Richtung Thale verabschiedeten.

Um 10:30 Uhr trafen wir auf dem Hexentanzplatz in Thale ein.



Walpurgisnacht

In der Nacht zum 1. Mai feiern die dunklen Mächte mit ihren Hexen ein Fest. Wahrlich ist dann der Teufel los im Harz. Einem sprudelnden Hexenkessel gleich, zieht die magische Gebirgswelt in diesen Tagen tausende Gäste aus ganz Deutschland in ihren Bann. Und jedes Jahr aufs Neue stehen die Ortschaften rund um den geheimnisvollen Blocksberg im Zeichen eines teuflischen Hexentreibens.



Weiter ging´s nach Quedlinburg. Zu Fuß brachten wir zunächst die Noten und unsere Fahne in die St. Blasii-Kirche, wo unser Konzert stattfinden sollte. Die Dombesichtigung schloss sich an, bevor wir uns gegen 15:15 Uhr in der St. Blasii-Kirche zum Umziehen einfanden. Anschließend sangen wir uns mit Frank ein.

Aufgeteilt in drei thematischen Blöcken gaben wir insgesamt 18 Lieder zum Besten und Frank glänzte mit seinem fast virtuosen Klavierspiel zwischen den Blöcken, um uns Pausen zu gönnen.

Die Moderation zwischen den Liedern hat Thomas Mertens mit Bravour gemeistert.

Block 1

Block 2

Block 3

Wohin soll ich mich wenden

Nur ihm die Ehre

Über sieben Brücken

Heilig

La Montanara

Über den Wolken

Oh wie schön ist deine Welt

Ticino di vino

Griechischer Wein

Im Dorf da geht die Glocke

Am herrlichen Rhein

Mit 66 Jahren

Frieden

Abend am Niederrhein

Always Look on the Bright Side

Klänge der Freude

Immer dem Wind hinterher

Hello Dolly

Unser Vortrag und die sehr gute Akustik konnten durchweg begeistern. Im Brauhaus Lüdde ölten wir unsere Kehlen und feierten den Erfolg, bevor wir zum Abendessen um 19:30 Uhr nach Halberstadt zurückfuhren.

Im Casablanca schloss sich wieder ein langer gemütlicher Abend an.

Sonntag, 27. September 2015

Nach dem obligatorischen „kühlenden Morgen“ begrüßten wir den Reiseleiter Andreas Fischer. Gegen 09:15 Uhr fuhren wir Richtung Wernigerode.

Wernigerode hat etwa 34.000 Einwohner und liegt an der Nordostflanke des Harzes, etwa 12 km ostnordöstlich des Brockens (1141,2 m ü. NHN). Wernigerode gliedert sich in die Kernstadt einschließlich der vor 1994 eingemeindeten Orte Hasserode und Nöschenrode und in fünf Ortschaften mit Ortschaftsräten für die ab 1994 eingemeindeten Orte Benzingerode, Minsleben, Reddeber, Schierke und Silstedt. Weiterhin gehört die Ortschaft ohne eigenständige Verwaltung Drei Annen Hohne zur Stadt Wernigerode. Der Ort wurde 1121 erstmals urkundlich in Zusammenhang mit dem hier ansässig gewordenen Grafen Adalbert zu Haimar aus dem Gebiet nahe Hildesheim erwähnt, der sich fortan Graf von Wernigerode nannte. Am 17. April 1229 wurde der Siedlung das Stadtrecht nach dem Vorbild von Goslar verliehen. Im Jahre 2004 feierte Wernigerode das Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts vor 775 Jahren.

Deshalb steht hier auch die Hasseröder Brauerei. Etwa zwei Stunden führte uns Herr Fischer sach- und fachkundig mit viel geschichtlichem Hintergrund durch die schöne Innenstadt voller Fachwerkhäuser. Kurz vor unserer mittäglichen Stärkung sangen wir bei bestem sonnigen Wetter auf dem gut besuchten Marktplatz vor dem Rathaus „Im Dorf da geht die Glocke schon“ und den „Tonnenwalzer“. Der Applaus war uns sicher.

Gegen 13:30 Uhr erfolgte die Weiterfahrt nach Goslar, dem Weltkulturerbe am Harz. In zwei Gruppen erkundeten wir die schöne und sehenswerte Innenstadt von Goslar mit seinem berühmten Glockenspiel, welches ausgerechnet an diesem Tage meinte, seinen Dienst nicht verrichten zu müssen.

Bevor wir ins Hotel nach Halberstadt zurückkehrten, machten wir auf dem Rückweg Halt beim Kloster Drübeck.

Die wunderbare Akustik hatte es uns angetan und wir sangen unter dem Dirigat von Frank „Heilig, Heilig“, das „Vater unser“ und „Im Dorf da geht die Glocke schon“.

Beim reichhaltigen Abendbuffet stärkten sich die Sänger, um für den anschließenden geselligen Abend im Casablanca gerüstet zu sein.

Montag, 28.September 2015

Es kommt leider irgendwann immer der Tag der Abreise. Frühstückbuffet und Check-Out bis 09:30 Uhr. Es hieß Abschied nehmen vom Hotel Ambiente mit dem „kühlenden Morgen“, bevor wir pünktlich gegen 09:50 Uhr Halberstadt Richtung Heimat verließen.

Damit wir nicht ganz so trocken den ganzen Tag im Bus verbringen mussten, hatte der Vorstand die Besichtigung der Brauerei in Warstein gegen 14 Uhr vorgesehen. Mit einem „All inclusiv“ Bändchen versehen, nahmen wir Platz in einem Kino voller Technik und Animationen, bevor uns die deutsch sprechende und elektrisch betriebene Besucherbahn über das Gelände und durch die Produktions- und Verladehallen fuhr. Mit frischem Bier vom Fass auf der sonnigen Terrasse ließen wir die Besichtigung ausklingen.

Mit 30minütiger Verspätung erreichten wir Nieukerk. Anita öffnete die Tore für die durstigen Rückkehrer, mit kleiner Karte zur Stärkung und dem einen oder anderen Bierchen klang unsere diesjährige Sängertour aus.

An dieser Stelle danken wir dem Orga-Team recht herzlich für die geleistete Arbeit.

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