Nieukerker Männergesangverein 1849
Nieukerker Männergesangverein 1849

Kurzmeldungen

Zur wöchentlichen Probe, donnerstags um 20:00 Uhr im Gasthof Till, laden wir alle Interessierten herzlich ein.

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Chronik des Jahres 2003 PDF Drucken E-Mail

Karneval 2003: Pressestimmen

Rheinische Post 18.02.03

Karnevalssitzung des Nieukerker Männergesangvereins war gut besucht


Venedig ist Kleinkleckersdorf dagegen

Von SABRINA SCHNAUDT
NIEUKERK. Das Verhältnis von Aldekerk und Nieukerk war schon immer etwas ganz Besonderes. Das konnte man auf der Karnevalssitzung des NieuNieukerker Männergesangvereins (NMGV) einmal mehr feststellen. Unter dem Motto "Lot os tesame fiere" starteten die Niekerker Narren in die diesjährige Karnevalssession.


Jubel der Zuschauer


Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer zog der Elferrat in den Adlersaal ein und begrüßte sogleich den Gesamtchor, der die Veranstaltung mit verschiedenen Liedern zum Schunkeln und Mitsingen eröffnete. Kurt Meyers als Nieukerker und Arno Wellmanns als Aldekerker tauschten kleine Gemeinheiten aus. "Aldekerks Zukunft" liegt auf dem Wasser", verkündete Wellmanns mit Blick auf die geplanten Auskiesungen rund um die Ortschaft. "Venedig ist Kleinkleckersdorf dagegen."
Das konnte Meyers als Nieukerker natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und so entwickelte sich ein heiterer Schlagabtausch. Dieter Janßen gab sein "Spuljongeslied" zum Besten und Thomas Mertens erzählte als "Babysitter" von seinen Erlebnissen mit einem kleinen Jungen, nach dessen Besuch seine Wohnung renoviert werden musste. Als die "Young Generation" trat ein Sextett des NMGV auf. Mit Baseballkappen sangen sie in jugendlicher Sprache über "die Jugend von heute". Erwin Baetzen und Franz- Joseph Hecker erzählten Geschichten aus der "Erwin-Franz-Jüpp & Co. KG". Als traurige Clowns berichteten sie in weinerlichem Ton von Hausexplosionen und anderen Unfällen, die sich bei ihrer Arbeit ereignet hätten. Bei den "Frühaufstehern" musste sich so mancher Nieukerker kräftig auf die Schüppe nehmen lassen. In einer Kneipenszene wurden die merkwürdigen Angewohnheiten einiger Bürger verarbeitet. Aber auch das Schunkeln kam nicht zu kurz. Die "Frohen Sänger" heizten dem Adlersaal mit Stücken wie "Ein Prosit" richtig ein.


Männerballett trumpfte auf


Spätestens mit dem Auftritt des Männerballetts erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Als "Holzhackerbuben" und Frauen verkleidet fegten die Jungs über die Bühne und mussten ihren Tanz nach lauten Zugabe-Rufen gleich noch mal zeigen. Ein kräftiges Bützchen ging an den Vorsitzenden des Elferrates, Gänter Voss.
Das "Doppelquartet" stellte in Frack und Zylinder sein Können unter Beweis, bevor "Ton und Tönnchen" alias Karl Hammans und Arno Wellmanns noch einmal über Aldekerk witzelten. Dieter Janssen heizte "Lot se ma lölle" die Schunkelreihen wieder an. Für gute Ausreden sorgte Erwin Baetzen zum Abschluss des Abends als "Knoblauchesser" und erklärte den erstaunten Narren die Vorteile des Knoblauchgestanks.
Beendet wurde der Abend, wie er begonnen hatte. Zu den Liedern des Gesamtchors schunkelten die Narren noch einmal. Und so blieben die Nieukerker dem Motto des Abends bis zum Schluss treu. Denn gefeiert wurde im Adlersaal auch noch nach Programmschluss.


Jahreshauptversammlung 22. März 2003

Hans-Werner Häusler erneut zum Vorsitzenden gewählt

An der diesjährigen Jahreshauptversammlung nahmen 42 Sänger teil. Nach dem Sängergruss unter dem Dirigat von Hans Hünnekes begrüsste unser 1. Vorsitzender Hans-Werner Häusler besonders die vollständig anwesenden Ehrenmitglieder Hans Dappers, Josef Angenvoort, Heinz Greven und Hans Kempkes sowie die neuen Mitglieder Klaus Schmitz und Franz-Josef Aengenheister.

Für unser kürzlich im Alter von nur 55 Jahren verstorbenes Mitglied Claus-Gerd Reddehase wurde eine Gedenkminute eingelegt.

Unser 1. Schriftführer Hans-Josef Büschkes ließ das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Besondere Höhepunkte waren das Frühlingskonzert, dass gut besucht war, die gelungene Teilnahme an der Silberhochzeit unseres Chorleiters Karl Hammans, zu dem wir wesentlich beigetragen haben, das Martinskonzert sowie unsere beiden Karnevalsveranstaltungen, die großen Anklang fanden.

Stimmenkassierer Günter Voß berichtete über den Probenbesuch im abgelaufenen Jahr. An 42 Proben nahmen 2.109 Sänger teil. Dies entspricht 50,21 Sänger pro Probe beziehungsweise eine Teilnahmequote von 76,07%. Dieses bedeutet einen Rückgang um 0,94% gegenüber dem Vorjahr. Helmut Büschkes und Thomas Mertens nahmen an jeder Probe teil. Josef Pütz und Willi Smeets fehlten nur einmal.

Unser 1. Kassierer Werner Busch führte in seinem Kassenbericht die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres auf und erwähnte, dass die Mitgliederbeiträge in absehbarer Zeit erhöht werden müssten, um die laufenden Kosten zu decken.

Kassenprüfer Kurt Aengenendt bescheinigte unserem Kassierer eine vorbildliche und übersichtliche Kassenführung und beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes, die dann einstimmig erfolgte.
 
In diesem Jahr stand die Neuwahl der 1. Vorstandsriege an. Unser 2. Schriftführer Willi van Well übernahm für den nicht anwesenden 2. Vorsitzenden Helmut Büschkes die Versammlungsleitung. Zunächst ließ er das Wirken unseres 1. Vorsitzenden nochmals Revue passieren und bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verein und im Vorstand. Hans-Werner Häusler sei nach Übernahme des Amtes von Arno Wellmanns voller Enthusiasmus und Begeisterung seiner neuen Aufgabe angegangen.

Hans-Werner Häusler wurde aus der Versammlung zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig für weitere 2 Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Der 1. Schriftführer Hans-Josef Büschkes und der 1. Kassierer Werner Busch stellten sich nicht zur Wiederwahl.

Zum 1. Schriftführer wurde Thomas Mertens und zum 1. Kassierer Christian Istel gewählt, die somit den Vorstand wieder ergänzen und verjüngen.

Heinz Huylmans wurde einstimmig zum 1. Notenwart wiedergewählt.

Als 1. Beisitzer wurde Hans Hünnekes (Wiederwahl) und Jochen Tillmanns aus der Versammlung vorgeschlagen. In geheimer Wahl wurde Hans Hünnekes als 1. Beisitzer wiedergewählt.

Kurt Aengenendt schied nach 2 Jahren als Kassenprüfer turnusmässig aus. Als neuer Kassenprüfer wurde Franz-Josef Aengenheister gewählt.

Auf Antrag von Hans-Josef Büschkes wurde der Jahresbeitrag bei 9 Gegenstimmen auf 75,00 EUR aufgerundet. Dies entspricht einen Monatsbeitrag von 6,25 EUR.

Heinz Dercks beantragte im nächsten Jahr wieder eine zweitägige Sängerfahrt mit Frauen durchzuführen und erklärte sich bereit, diese Tour gemeinsam mit Johannes Servaes zu planen und zu organisieren. Auch dieser Antrag fand bei der Mehrheit der Anwesenden Zustimmung.

Hans-Werner Häusler wies nochmals auf die anstehenden Termine hin. Insbesondere verwies er nochmals auf den Probentag am 14.06.2003 in Kevelaer anlässlich unserer Teilnahme am Deutschen Chorfest in Berlin vom 19.06. bis 22.06.2003.

Die Jahreshauptversammlung endete mit dem traditionellen Wiegeabend.

Willi van Well
(2. Schriftführer)


Musikalischer Frühschoppen im Adlersaal


Rheinische Post 01.04.03

Mehr als 250 Sänger begeisterten die Zuhöhrer im Nieukerker Adlersaal


Frauenchor-Dirigent ließ Kanon erklingen

Von CHRISTOPH MAUCH
NIEUKERK. Im Adlersaal Nieukerk hieß es am Sonntag "Singt mit uns". Zu dem musikalischen Frühlingsschoppen hatte der "Nieukerker Männergesangverein 1849" geladen, der neben fünf Männerchören und einem Frauenchor seine Lieder zum Besten gab.

Die Nieukerker Herren unter Leitung von Karl Hammans eröffneten den Vormittag mit Klassikern wie "Veronika, der Lenz ist da" und "Der Schäfer" von Hansjakob Heuken. Es folgten die Männer des Gesangvereins "Eintracht" Rheurdt mit Chorleiter Markus Rüttermann und der "Chor 49 Viersen". Der Frauenchor aus Viersen, der von dem bereits 78 Jahre alten Karl Kox geleitet wird, trug eine bunte Mischung aus ruhigen und etwas "flotteren" deutsch- und englischsprachigen Stücken vor, die mit "Bravo"- und "Zugabe"-Rufen belohnt wurden.

Nach der Darbietung der Frauen animierte der 78-Jährige sowohl Publikum als auch Sängerinnen und Sänger, das Lied "Lasst erklingen euer Singen, fanget an" im Kanon zu singen, was zu einem vollen Erfolg wurde. Das Stück wurde zuerst einstimmig, dann zwei- und schließlich sogar vierstimmig dargeboten.

Sowohl der MGV "Rheintreue" Wehofen als auch der "Werks-Chor Niederberg" stehen unter musikalischer Leitung von Karl Hammans. Ihnen gelang es, die Zuhörer durch traditionelle Volks- und Bergmannslieder zum Mitklatschen zu bewegen.

Als letzte Gesangsgruppe trat der MGV "Glocke" Wachtendonk auf die Bühne, bei dessen Stücken das Publikum ebenfalls mitklaschte, mitsang und die Darbietung mitlautstarkem Applaus feierte. Für die Leitung dieses Vereins ist Dieter Brux zuständig.

Musikalischer Höhepunkt waren zwei von allen Männerchören zusammen vorgetragene Stücke. Die gewaltigen Stimmen der über 200 Sänger begeisterte jeden im Saal. Durch das Programm, an dem insgesamt über 250 Sängerinnen und Sänger beteiligt waren, führte mit viel Humor und Charme Karl Hammans. Die Veranstaltung im vollbesetzten Adlersaal wurde zu einem gelungenen Vormittag deutscher Volks- und Heimatlieder wie auch Klassiker englischer Sprache.



Rheinische Post 05.07.03


NMGV beim Chorfest


Berlin war Reise wert

NIEUKERK. In bester stimmlicher Verfassung zeigte sich der Nieukerker Männergesangverein 1849 beim 20. Deutschen Chorfest in Berlin. Dem Ruf des Sängerbundes NRW folgend, waren 40 Sängerbarden in die Hauptstadt gereist, um mit zwei Konzerten den Berlinern und den vielen Gästen aus Nah und Fern Chorgesang mit der Qualitätsgüte "sehr gut" vom Niederrhein zu präsentieren.

Swingende Melodien, musikalische Erinnerungen aus den 20er Jahren bis hin zu Wein- und Rheinlieder erklangen auf der großen Bühne am Marlene-Dietrich-Platz, bis der Regen kam. Kurzer Hand verlegten die Nieukerker Sänger unter der Leitung von Karl Hammans den Abschluß des Freiluftkonzertes ins Foyer des Musical-Theaters Berlin. Die zahlreichen Zuhörer dankten dem Chor für diesen Ortswechsel mit Applaus.

Das zweite Konzert stand unter dem Motto "Chormusik des 20.Jahrhunderts". Auf Einladung des Sängerbundes NRW gestaltete der NMGV dieses Sonderkonzert. Der Konzertsaal der Staatsbibliothek Berlin gehört zu den ersten Adressen in Sachen Chormusik. Lyrische Töne mit der Komposition der Schilflieder von Heinrich Suttermeister, geballte Männerchorkraft in Harald Genzmers Trinkliedern sowie harmonisch, homophone Klänge des Festgesangs von Christian Siegler, in differenzierter Dynamik vorgetragen, bewiesen das hohe sängerische Niveau des Männerchores vom Niederrhein.

Natürlich wurde das touristische Programm Berlins nicht außer Acht gelassen. Stadtrundfahrt, Spreewald und Berliner Kneipenleben wurden von den Sängern gerne angenommen.


Martinskonzert 2003


Niederrhein Nachrichten 29.10.03


Konzert des Nieukerker Männergesangvereines zu Gunsten des St.Martins-Zuges 2003


Erlös fließt in die Martinstüten

NIEUKERK. Auch in diesem Jahr veranstaltete der Männergesangverein 1849 Nieukerk wieder ein Konzert zu Gunsten des Nieukerker Marinsfestes im Adlersaal. Neben dem Nieukerker Männergesangverein (Foto) gaben auch der Kirchenchor St.Dionysius Nieukerk und das Trommlercorps Schwarz-Weiß Nieukerk musikalische Kostproben ihres Repertoires. Krönender Abschluss war das gemeinsamer Finale der beiden Chöre und des Trommlercorps. Unter den zahlreichen Besuchern im Adlersaal befand sich auch der Vizepräsident des Sängerbundes NRW, Bernd Hubert.


Rheinische Post 27.10.03

Martinskonzert des Männergesangvereins Nieukerk mit dem Musikverein "Eintracht"


Eine poppige "Hello Dolly"

Von HELMUT SCHOPMANS


NIEUKERK. Wenn in Nieukerk die Martinstüten besonders gut gefüllt sind, ist das auch ein Verdienst des Männergesangvereins 1849". Er hat nicht nur 1908 das Martinskomitee gegründet, sondern tritt auch seit 1965 als Ausrichter des alljährlichen Martinkonzerts auf.
Da holt er sich den Musikverein "Eintracht", den Kirchenchor an St. Dionysius und das Trommlerkorps "Schwarz-Weiß" an Bord zur Reise ins musikalische Traumland. Klar, dass wieder viele Nieukerker zu diesem besonderen musikalischen Ereignis, das in seiner in vocalen und instrumentalen Vielfalt kaum zu überbieten ist, in den Adlersaal strömten, wo auf der in herbstlichen Farben dekorierten Bühne dann fast drei Stunden in Noten geschwelgt wurde.


Kultureller Höhepunkt


Zu loben für ihr Engagement sind alle in ihren unterschiedlichen Darbietungen. Gaben sie doch alle ihr Bestes bei diesem für Nieukerk kulturellen Höhepunkt. Nach der Begrüßung durch den MGV-Vorsitzenden klang es gleich stimmgewaltig mit dem MGV durch den Saal, der unter der Leitung von Chorleiter Karl Hammans mit fünf Liedern mit wechselden Momenten, mal mit starker Dynamik, mal mit lyrischen und gefühlvollen Passagen Bestnoten verdiente, wobei die Schilflieder besonders beeindruckten. Johannes Odendahl, Chorleiter des Kirchenchores, hatte seinen Chor mehr auf den klassischen Bereich eingestimmt und ließ ihn mit Frische und Ausdruckskraft Lieder von Bach, Gastoldi, di Lasso und Steuerlein singen. Hier gefiel besonders di Lassos "Landsknechtständchen".
In die Opernwelt entführte der MGV das Publikum mit Werken von Verdi, Mozart, und Lortzing. Der Übergang zur leichten Muse gelang bestens mit dem Lehar-Lied "Ja das Studium der Weiber ist schwer", bei dem dann besonders das weibliche Publikum begeistert klatschte "Hello Dolly" hatte der Dirigent mit besonderem poppigen Pfiff einstudiert. Danach schwang Adreas Kohlstedt den Taktstock und Trommel- und Flötenklang füllte den Saal. Eine gelungene Wiedergabe des bekannten Popsongs "Puppet on a string" verführte zum Mitpfeifen, und Beethovens "Yorkscher Marsch" erin-nerte an den "Großen Zapfenstreich". Leichte Muse und eine Priese Nostalgie dann bei dem Stück "Matrosenliebe". Als der Musikverein "Eintracht" die Bühne besetzte, erwartete man Perlen der Blasmusik. Die lieferten die Musiker unter dem Dirigat von Thomas Hoffmann wie gewohnt in schmissiger Interpretation ab mit dem selten gespielten "Marsch der Schweizer Garde".
Krönender konzertanter und vocaler Abschluss dann in Gemeinschaft mit MGV und Kirchenchor das bekannte und in dieser Besetzung wohl noch nie gehörte Werk "Auf einem persichen Markt". Und der Beifall wollte kein Ende nehmen, als in der gleichen Besetzung auch noch "Die Männer in den fliegenden Kisten" musikalisch vorgestellt wurden. Das abschliesßende St. Martinslied kam mit voller Brust.